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Mark Bregenzer

Eigenes Training

Product Owner und Refinement-Techniken

Training und Workshop

Wie ein Product Backlog entsteht, wie es gepflegt wird, und wie sich daraus Prognosen ableiten lassen, ohne den agilen Ansatz zu untergraben.

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

Aristoteles

Warum dieses Training

Seit mehr als fünfzehn Jahren begleite ich Organisationen bei ihrer agilen Transformation. Dabei sehe ich immer wieder dasselbe Muster, unabhängig von der gewählten Methode: Agilität wird für die Umsetzung eingeführt, die Anforderungsanalyse bleibt fast unverändert.

Im Wasserfall denken wir zuerst und bauen ganzheitliche Konzepte. Das klingt vernünftig. In komplexen Umfeldern lässt sich aber nicht mehr alles vorab erfassen. Agile Arbeitsmodelle lösen das über kurze Zyklen und empirische Prozesskontrolle. Es hilft dann wenig, vorher erstellte Konzepte in User Stories zu überführen. Die Unsicherheit in der Analyse bleibt.

Teams einfach die nächstbeste Idee umsetzen zu lassen, ist auch keine Lösung. Es führt zu Orientierungslosigkeit im Produkt und zu Lieferungen, die nicht zusammenpassen. Und sobald Liefertermine mit Stakeholdern vereinbart sind, kehrt die klassische Analyse zurück, damit sich Aufwand schätzen und planen lässt. Damit entsteht ein sequenzielles Vorgehen, und der agile Ansatz ist von Beginn an untergraben.

Dabei gibt es Techniken, die genau dieses Muster auflösen: Impact Mapping, User Story Mapping, Cell-based Splitting. Richtig angewendet und mit Visualisierung und Analyse des Product Backlogs verbunden, lässt sich auch die Frage der Vorhersagbarkeit beantworten, ohne den agilen Ansatz zu gefährden.

Deshalb habe ich dieses Training entwickelt.

Für wen

Für Product Owner und für alle, die einen Einblick in die Arbeit rund um das Product Backlog bekommen möchten.

Was Sie lernen

  • Wie man mit Komplexität umgeht
  • Wie Sie Ihr Product Backlog erstellen und strukturieren
  • Wie Sie es kontinuierlich pflegen
  • Welche Refinement-Techniken für große Themen und auf Item-Ebene taugen
  • Wie Sie Discovery und Delivery über Dual-Track-Entwicklung verbinden
  • Wie Sie mit mehreren, konkurrierenden Stakeholdern umgehen
  • Wie Sie Refinement-Sessions durchführen, für einzelne Teams und für mehrere Teams gemeinsam
  • Wie Sie aus dem Product Backlog Fortschritt ablesen und Prognosen erstellen, die Ihren agilen Ansatz nicht zerstören

Inhalt

Product Owner und Artefakte Der Umgang mit komplexen und sehr großen Anforderungen. Vier Dimensionen des Schneidens von Backlog Items. Backlog-Struktur. Flüssige Abarbeitung. Umgang mit mehreren Stakeholdern.

Die initiale Erstellung eines Product Backlogs Wer ist beteiligt? Impact Mapping. User Story Mapping einschließlich MVP und Release-Strategie. Zellenbasiertes Schneiden.

Product-Backlog-Refinement Wer ist beteiligt? Refinement gegenüber Softwaredesign. Kontinuierliches Refinement, das Discovery und Delivery verbindet. Refinement-Techniken auf Item-Ebene. Specification by Example.

Wie man Refinement-Sessions durchführt Open Space, World Café, Fishbowl.

Arbeiten mit dem Product Backlog Priorisierung und Neupriorisierung nach Kunden- und Stakeholderwert. Fortschrittskontrolle auf Basis des Product Backlogs.

Ein oder zwei Tage

In der eintägigen Fassung arbeiten wir an einfachen Beispielen aus Ihrem Kontext, um die Techniken zu erproben und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie bei Ihnen wirken.

In der zweitägigen Fassung üben wir an Ihren tatsächlichen Features und Items, und die Refinement-Übungen laufen als Multi-Team-Session. Sie erleben dabei die verschiedenen Formate selbst.

Wenn Sie und Ihre Teams die Techniken bereits kennen, lässt sich der zweite Tag auch einzeln buchen, etwa für die Moderation des ersten Backlog-Refinements einer neu gebildeten Produktgruppe.

Eckdaten

Dauer
Ein bis zwei Tage
Sprachen
Deutsch oder Englisch
Voraussetzungen
Grundlagen von Scrum oder Kanban und die zugehörigen Rollen. Sie sollten wissen, was ein Product Backlog ist.
Teilnehmer
Bis 15. Als Workshop für ein erstes Product-Backlog-Refinement bis 80.
Preis
Auf Anfrage, abhängig von Teilnehmerzahl und Dauer, sowie davon, ob ein zweiter Moderator nötig ist